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Über
Filzpantoffeln und Malerei... "Einsteins
Nachfolger im Patentamt", Der Bund, 25. Februar
2005
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Über Malerei...
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Höfner Volksblatt
7. September 2011
Bilder erzählen Geschichten
Der Tessiner Kunstmaler Michele Bordoni stellt vom 10. bis 17. September im Schlossturm in Pfäffikon aus. Licht und Farben sind seine Leidenschaft.
Von Frieda Suter
Pfäffikon. – Michele Bordonis Bilder erzählen Geschichten. Zwischen 1993 und heute sind rund 300 Werke entstanden. Darunter vor allem in den letzten zwei Jahren auch einige mit Höfner Landschaften. Rund 50 davon stellt der Künstler im Schlossturm aus. «Die Gegend gefällt mir. Vor allem hat mich überrascht, hier so viele Rebberge vorzufinden», sagt der Tessiner. Die Betrachter fasziniert vor allem das Spiel mit Licht und Farben. Der Stil ist vom Norden geprägt. Anders als bei vielen Künstlern ist die plakative Arbeitsweise. Ein Pinselstrich ist exakt neben dem anderen angeordnet. «Das hängt auch vom Material ab», sagt Bordoni. Die Acrylfarben müssen schnell verarbeitet werden. Meist entsteht ein Bild innert ein bis zwei Tagen.
Als Autodidakt holt er seit 2003 regelmässige Anregung von anderen Künstlern in der Weiterbildung an der Sommerakademie Hohenaschau in Bayern.
Die Leidenschaft von Michele Bordoni kommt vor allem in den Figuren auf seinen Bildern um Ausdruck. Oft wählt er eine Bühne aus und platziert darauf eine Handlung. Nicht selten findet man persönliche Elemente. Etwa auf dem Bild von einer Piazza, auf der viele Leute beim Essen sind. Oder eben ein Rebberg in den Höfen. Michele Bordoni malt nicht für Archive und Kellerräume. Seine Bilder sollen in Räumen hängen und die Besitzer erfreuen. Entsprechend malt er auch für Auftraggeber, die eine bestimmte Landschaft, ein Gebäude oder eine Begebenheit festgehalten haben möchten. Anders als bei der Fotografie können Details oder Handlungen weggelassen oder eingefügt werden.
Vom Apotheker zum Künstler
Ungewöhnlich ist der Lebensweg des 1960 geborenen Tessiner Künstlers. Nach der Matura stand er vor dem Dilemma, zwischen Familienapotheke und Kunstakademie zu wählen. Trotz künstlerischem Talent und Genen – auch seine Mutter malte, und eine Grossmutter wollte schon 1910 auf die Kunstakademie – entschied er sich für das Pharmaziestudium. Danach führte er zehn Jahre lang eine eigene Apotheke. Seine frühen Bilder brachten ihm 1993 den ersten Preis einer internationalen Ausstellung in Mendrisio ein: eine eigene Ausstellung. Damit war der künftige Weg vorgezeichnet. Bordoni machte zwar eine weitere Ausbildung und ist seither als Patentexperte am Eidgenössischen Institut für Geistiges Eigentum in Bern tätig. Noch mehr Zeit wendet er jedoch für die Kunst auf. Das eigene Atelier in Castel San Pietro ist normalerweise vier Tage pro Woche sein Refugium, und seine Familie unterstützt ihn voll und ganz. Seine Frau besorgt das Management, den Handel und die Verhandlungen mit Galeristen.
Die Ausstellung im Schlossturm in Pfäffikon ist eine Gelegenheit, die farbigen und durchaus modernen Bilder Bordonis im Kontrast mit den alten Mauern zu erleben. Die Ausstellung am schönen Ort soll Herz und Gemüt ansprechen. Die Vernissage findet am kommenden Samstag von 17 bis 21 Uhr statt. Die Ausstellung ist am Sonntag von 11 bis 17 Uhr geöffnet, am Montag, Donnerstag und Freitag jeweils von 18 bis 20 Uhr und am Samstag, 17. September, von 10 bis 20 Uhr
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Zuger Presse – Zugerbieter
27. Mai 2009
Haus am See, Unterägeri
Zu Gast beim Tessiner Kunstmaler Michele Bordoni
Fast wie die Zugvögel sehnen wir uns jedes Jahr, wenn der Winter vorbei ist, nach dem Süden, den Farben und dem unvergleichlichen Licht des Tessins. Diese wunderbare Atmosphäre zaubert der Tessiner Maler Michele Bordoni auf seine Leinwände. Im Juni ist er erstmals am Ägerisee zu Gast. Ein Besuch seiner Ausstellung lohnt sich - und sei es nur schon zum Stillen des Fernwehs.
Michele Bordoni ist ein Zauberer des Lichts und der Farben. Wie er den Pinsel führt und die sonnige Atmosphäre südlicher Landschaften, Gärten, Plätze und Stimmungen auf die Leinwand bringt, ist faszinierend. Seine eigene Heiterkeit, sein sonniges, lebensfrohes Gemüt ist auf allen seinen Gemälden spürbar. Bordoni’s Bilder sind ansprechend im besten Sinne des Wortes - sie sprechen Herz und Gemüt an.
Wer durch seine Ausstellung im Haus am See geht, spürt die Welt südlich der Alpen.
2004 konnte Michele Bordoni ein altes Gebäude in Castel San Pietro (Tl) zu einem wunderschönen Atelier umbauen. Dort malt er in einer Leichtigkeit des Seins, denn dort findet er auch Musse und Kraft für seine schöpferische Tätigkeit.
Um künstlerisch weiter voran zu kommen, besuchte Michele Bordoni seit 2003 regelmässig die bayrische Sommerakademie Hohenaschau. Dort traf er auf Künstler wie Mike Keilbach, Simon Dittrich, Anton Petz, Masayuki Kawase, Oskar Brunner, Birgit Lorenz und Isolde Folger, die ihn in seinem unverkennbaren Stil bestärkten. Wer bereits vor seiner Ausstellung im Haus am See Atelierluft schnuppern möchte, erhält dazu auf www.bordoni.ch Gelegenheit.
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Muttenzer & Prattler
Anzeiger 18. März .2005
Wenn am Mosesberg die Sonne aufsteigtKnallige Farben zeichnen im Tenn 20» die Bilder der eindrucksvollen Ausstellung «Lichtspiele» von Michele Bordoni aus.
Von Peter Gschwind
Michele Bordoni ist im «Tenn 20» bei Vreni und Reinhold Meyer kein Unbekannter. Schon seine letzte Bilderausstellung faszinierte die Besucherinnen und Besucher wegen der kräftigen Farbenwahl. Die Farbenpracht ist in der neuen Präsentation seiner Gemälde weiterhin enthalten, verändert hat sich aber die Themenwahl. Einige Bilder von Michele Bordoni erzählen eine Geschichte. Beeindruckt ist der Betrachter ebenfalls von den Lichteinflüssen, die der Ausstellung den Titel «Lichtspiele - Giochi di luce» geben.
In den Bann wird der Tenn-Gast gleich vom Bild, welches auf der Einladungskarte dargestellt ist, gezogen. «Lux ecce surgit aurea (Mosesberg)» heisst das bezaubernde Kunstwerk. Wie der Titel aussagt, zeigt Michele Bordoni eine Mischung verschiedener Völker, die in der Nacht auf den Mosesberg pilgerten und dem Sonnenaufgang entgegensehen. Dieses Bild passt ausgezeichnet zur bevorstehenden Osterzeit. Eindrücklich «berieseln» auf dem Acrylbild die scheuen ersten Sonnenstrahlen die Menschen, welche ihre Körper noch fest verhüllen und sich auf Wärme und Geborgenheit sehnen.
Überhaupt haben die farbenprächtigen Gemälde mit den einprägsamen Lichtstrahlen einiges mit Ostern gemeinsam. Mit dem Frühling erwachen nicht nur die Pflanzen und Tiere, nein, auch die Menschen verspüren den Aufbruch, die unbändige Kraft der Natur mit den ersten kräftigen Sonnen- und Lichtstrahlen.
Die Freude, im «Tenn 20» wieder eine Ausstellung vorzeigen zu können, ist bei Michele Bordoni, der beruflich in der Patentabteilung im Eidgenössischen Institut für Geistiges Eigentum in Bern tätig ist, anzumerken. Die knalligen Bilder sind allerdings für die Tessiner, dem Heimatpublikum des Künstlers, zu farbig. Mit seiner neu angeeigneten Maltechnik (verschiedene Vorgehensweisen mit Acrylfarben) hat Bordoni versucht, die Kunstwerke oberflächlich ruhiger zu halten. Die betont starke Lichteinwirkung gibt den Bildern noch mehr Tiefenwirkung.
Bild für Flieger-Nostalgiker
Erwähnenswert ist ebenfalls ein Bild, das ein Flugzeug der unter Fliegerfans bekannten «Tante Ju 52» darstellt. Michele Bordoni geht bei diesem Werk ins Detail und lässt Strukturen dieses Oldtimers wie die vertraute Blechkabine» offenkundig werden. Bordoni hat aber auch Landschafts-Reproduktionen wie eine «Hacienda» in der Provence oder die Via Nobili Rusca in Mendrisio auf die Leinwand gepinselt. Phänomenal bei den Bildern «Provence» oder dem Schiffswrack-Abbild «Ghiannis-D» ist auch der Mondschein, der wiederum ein spezielles Lichtspiel sichtbar macht.
Während seiner bisherigen Künstler-Karriere hat Michele Bordoni immer Bilder mit Autos gemalt. Selbstverständlich wird diese Serie auch im «Tenn 20» nicht unterbrochen. Allerdings sind die Automobile dieses Mal mit Zeichnungen festgehalten.
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Muttenzer
Anzeiger 23.
März 2001
Michele
Bordoni und Lucia Peduzzi-Bordoni im "Tenn 20"
Menschen,
mit ihrem Umfeld verschmolzen
jd.
- Ein weiteres Mal war bei Vreni und Reinhold Meyer die "Vernissage-Flagge" gehisst: Letzen Samstag eröffneten die
Geschwister Michele Bordoni und Lucia Peduzzi-Bordoni ihre zweite
Ausstellung in der Galerie "Im Tenn 20". Und so verschieden
sich die Stile der beiden auf den ersten Blick anlassen mögen, so ergänzt
sich die Sammlung der gezeigten Werke dennoch auf eine interessante Art
und Weise.
Lucia Peduzzi-Bordoni hat sich ganz der Darstellung von Menschen
gewidmet. Ihre mit feiner Pinselarbeit geschaffenen Portraits zeigen zwar
ausnahmslos blicklose Gesichter, doch entsteht durch die wässrig
aufgetragene Gouache eine dynamische Oberflächentextur, bei der Flächenmuster
und Farbverläufe in der Ausrichtung der Pinselstriche aufgehen. Dünn und
feingliedrig erscheinen die Gestalten auf ihren Gemälden - und oftmals
verschwinden die Porträtierten nahezu vor den starken Farbmustern der
Hintergründe, gehen in den Konturen der sie umgebenden Teppiche
und Wandbehänge auf. Besonders interessant sind jene grossformatigen
Bilder, auf denen die Künstlerin mehrere, in schlichten Strichen
gehaltene Portraits (bis zu neun Stück!) dialogisch zueinander in
Beziehung treten lässt.
Bei
Michele Bordoni hingegen dominiert der dicke, kräftige
Farbauftrag. Seine Impressionen aus südlichen Gefilden - mit Vorliebe das
Tessin und Italien, aber ebenso Griechenland und Marokko - sind trotz der
häufigen Stillleben-Motive von einer so beeindruckenden Lebendigkeit,
dass man die drückende Nachmittagssonne über der ab abbildeten Szenerie
förmlich auf die eigene Haut brennen fühlt. Die ausdrucksstarke Farbwahl
sorgt für ein atmosphärisch dichtes, beinahe impressionistisches
Chiaroscuro. Gebäude bilden den Löwenanteil der Sujets des Künstlers,
und dank seiner forciert strukturauflösenden Pinselführung die Details
abstrahiert und die Bilder erst aus einiger Entfernung betrachtet zu einer
kompositorischen Einheit verschmelzen lässt, werden sogar Menschen, wo
sie bei ihm auftauchen, zum unauflöslichen Teil des Ganzen. Hierin
begegnet sich die Arbeitstechnik der beiden Geschwister, deren Werke noch
bis zum Sonntag, 25. März zu sehen sind (Mittwoch-Freitag 17-20 Uhr,
Samstag und Sonntag 11-17 Uhr). Die Künstler sind während der Öffnungszeiten
anwesend.
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| Muttenzer
Anzeiger 26.März
1999 Alltagssymbole auf
farbintensiven Kunstwerken
Vielsagende Bilder im "Tenn 20"
pg. - Glücklich darf sich schätzen, wer als
Maler oder sonstiger Künstler eine Ausstellung "Im Tenn 20" bei Vreni und
Reinhold Meyer als Geschenk bekommt. Für den 1960 in Lugano geborenen Maler Michele
Bordoni wurde diese Ehre als Geburtstagsgeschenk von Freunden Wirklichkeit, bei der
Vernissage am letzten Samstag zeigte er sich begeistert von der Ambiance im
"Begegnungszentrum" an der Hauptstrasse 20 in Muttenz. 37 Bilder hat Michele
Bordoni mit nach Muttenz gebracht, auf den ersten Blick "stechen" die kräftigen
Farben hervor, mit denen der Maler Symbole und Formen des Alltags herauszuheben versucht.
In einigen Bildern sind diese Merkmale offensichtlich dargestellt, in andern wiederum
entweder in Gegenständen oder im Ausdruck der abgebildeten Personen getarnt. Das
tägliche Leben der Menschen im Büro, auf dem Arbeitsplatz hat Michele Bordoni gleichwohl
auf der Leinwand eingefangen wie der Traum von einer Reise in den Süden. Der Maler
experimentiert nicht mit seinen Bildern, er ist bestrebt, den bestimmenden Elementen
Gestalt zu verleihen. Die Eindrücke des Künstlers von einer Reise nach Costa Rica sind
im Werk "Panamericana", der weltberühmten Strasse durch Mittelamerika,
eindrücklich festgelegt. Die nahe Osterzeit dokumentiert ausgezeichnet das 1994
entstandene Bild "Abendmahl", welches den Betrachter in eine tiefe Gedankenwelt
zieht und ihn nicht so schnell wieder loslässt. Aber auch die auf den ersten Blick
unverständliche Signaltafel inmitten einer Wen Gebirgswelt der Halbinsel Sinai regt zum
Nachdenken an. Sie weist darauf hin, dass da irgendwo eine Gefahr lauert. Mit dem Bild des
Basler Flohmarktes hat Michele Bordoni auch eine lokale Szene abgebildet Die meisten
Bilder sind zum erstenmal an einer Ausstellung zu sehen.
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e in italiano...
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CORRIERE
DEL TICINO
7 giugno 1993 Concorso nazionale di
pittura
Michele
Bordoni, di Breganzona, si è aggiudicato
il Concorso nazionale di pittura allestito dalla galleria l'Atelier di
Mendrisio. Premiati
anche Ennio Maggini, di Aurigeno e, al terzo rango, Adolfo Venturini di
Pregassona, nel
corso della cerimonia di sabato sera in via Corso Bello, presenti il prof. Giuseppe
Curonici e la prof.essa Mariangela Agliati-Ruggia, membri della giuria completata dal
critico Mario Barzaghini. Il pubblico della mostra allestita all'Atelier ha pure dato vita
ad un premio nel quale le maggiori preferenze sono andate a Tiziana Tassetto di Mendrisio
e a Maria Di Michele-D'Orologio, di Coldrerio. I vincitori del Concorso nazionale
esporranno in settembre all'Atelier, Bordoni in una mostra personale, Maggini e Venturini
in una collettiva.
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