PRESSE 
 
Über Filzpantoffeln und Malerei...  "Einsteins Nachfolger im Patentamt", Der Bund, 25. Februar 2005

 

Über Malerei...

 

Zuger Presse – Zugerbieter       27. Mai 2009 

Haus am See, Unterägeri

Zu Gast beim Tessiner Kunstmaler Michele Bordoni

Fast wie die Zugvögel sehnen wir uns jedes Jahr, wenn der Winter vorbei ist, nach dem Süden, den Farben und dem unvergleichlichen Licht des Tessins. Diese wunderbare Atmosphäre zaubert der Tessiner Maler Michele Bordoni auf seine Leinwände. Im Juni ist er erstmals am Ägerisee zu Gast. Ein Besuch seiner Ausstellung lohnt sich - und sei es nur schon zum Stillen des Fernwehs. 
Michele Bordoni ist ein Zauberer des Lichts und der Farben. Wie er den Pinsel führt und die sonnige Atmosphäre südlicher Landschaften, Gärten, Plätze und Stimmungen auf die Leinwand bringt, ist faszinierend. Seine eigene Heiterkeit, sein sonniges, lebensfrohes Gemüt ist auf allen seinen Gemälden spürbar. Bordoni’s Bilder sind ansprechend im besten Sinne des Wortes - sie sprechen Herz und Gemüt an. 
Wer durch seine Ausstellung im Haus am See geht, spürt die Welt südlich der Alpen. 
2004 konnte Michele Bordoni ein altes Gebäude in Castel San Pietro (Tl) zu einem wunderschönen Atelier umbauen. Dort malt er in einer Leichtigkeit des Seins, denn dort findet er auch Musse und Kraft für seine schöpferische Tätigkeit. 
Um künstlerisch weiter voran zu kommen, besuchte Michele Bordoni seit 2003 regelmässig die bayrische Sommerakademie Hohenaschau. Dort traf er auf Künstler wie Mike Keilbach, Simon Dittrich, Anton Petz, Masayuki Kawase, Oskar Brunner, Birgit Lorenz und Isolde Folger, die ihn in seinem unverkennbaren Stil bestärkten. Wer bereits vor seiner Ausstellung im Haus am See Atelierluft schnuppern möchte, erhält dazu auf www.bordoni.ch Gelegenheit.

 

Muttenzer & Prattler Anzeiger    18. März .2005

Wenn am Mosesberg die Sonne aufsteigtKnallige Farben zeichnen im Tenn 20» die Bilder der eindrucksvollen Ausstellung «Lichtspiele» von Michele Bordoni aus.

Von Peter Gschwind

Michele Bordoni ist im «Tenn 20» bei Vreni und Reinhold Meyer kein Unbekannter. Schon seine letzte Bilderausstellung faszinierte die Besucherinnen und Besucher wegen der kräftigen Farbenwahl. Die Farbenpracht ist in der neuen Präsentation seiner Gemälde weiterhin enthalten, verändert hat sich aber die Themenwahl. Einige Bilder von Michele Bordoni erzählen eine Geschichte. Beeindruckt ist der Betrachter ebenfalls von den Lichteinflüssen, die der Ausstellung den Titel «Lichtspiele - Giochi di luce» geben.

In den Bann wird der Tenn-Gast gleich vom Bild, welches auf der Einladungskarte dargestellt ist, gezogen. «Lux ecce surgit aurea (Mosesberg)» heisst das bezaubernde Kunstwerk. Wie der Titel aussagt, zeigt Michele Bordoni eine Mischung verschiedener Völker, die in der Nacht auf den Mosesberg pilgerten und dem Sonnenaufgang entgegensehen. Dieses Bild passt ausgezeichnet zur bevorstehenden Osterzeit. Eindrücklich «berieseln» auf dem Acrylbild die scheuen ersten Sonnenstrahlen die Menschen, welche ihre Körper noch fest verhüllen und sich auf Wärme und Geborgenheit sehnen.
Überhaupt haben die farbenprächtigen Gemälde mit den einprägsamen Lichtstrahlen einiges mit Ostern gemeinsam. Mit dem Frühling erwachen nicht nur die Pflanzen und Tiere, nein, auch die Menschen verspüren den Aufbruch, die unbändige Kraft der Natur mit den ersten kräftigen Sonnen- und Lichtstrahlen.
Die Freude, im «Tenn 20» wieder eine Ausstellung vorzeigen zu können, ist bei Michele Bordoni, der beruflich in der Patentabteilung im Eidgenössischen Institut für Geistiges Eigentum in Bern tätig ist, anzumerken. Die knalligen Bilder sind allerdings für die Tessiner, dem Heimatpublikum des Künstlers, zu farbig. Mit seiner neu angeeigneten Maltechnik (verschiedene Vorgehensweisen mit Acrylfarben) hat Bordoni versucht, die Kunstwerke oberflächlich ruhiger zu halten. Die betont starke Lichteinwirkung gibt den Bildern noch mehr Tiefenwirkung.

Bild für Flieger-Nostalgiker
Erwähnenswert ist ebenfalls ein Bild, das ein Flugzeug der unter Fliegerfans bekannten «Tante Ju 52» darstellt. Michele Bordoni geht bei diesem Werk ins Detail und lässt Strukturen dieses Oldtimers wie die vertraute Blechkabine» offenkundig werden. Bordoni hat aber auch Landschafts-Reproduktionen wie eine «Hacienda» in der Provence oder die Via Nobili Rusca in Mendrisio auf die Leinwand gepinselt. Phänomenal bei den Bildern «Provence» oder dem Schiffswrack-Abbild «Ghiannis-D» ist auch der Mondschein, der wiederum ein spezielles Lichtspiel sichtbar macht.
Während seiner bisherigen Künstler-Karriere hat Michele Bordoni immer Bilder mit Autos gemalt. Selbstverständlich wird diese Serie auch im «Tenn 20» nicht unterbrochen. Allerdings sind die Automobile dieses Mal mit Zeichnungen festgehalten.

 

Muttenzer Anzeiger       23. März 2001 

Michele Bordoni und Lucia Peduzzi-Bordoni im "Tenn 20"

Menschen, mit ihrem Umfeld verschmolzen

jd. - Ein weiteres Mal war bei Vreni und Reinhold Meyer die "Vernissage-Flagge" gehisst: Letzen Samstag eröffneten die Geschwister Michele Bordoni und Lucia Peduzzi-Bordoni ihre zweite Ausstellung in der Galerie "Im Tenn 20". Und so verschieden sich die Stile der beiden auf den ersten Blick anlassen mögen, so ergänzt sich die Sammlung der gezeigten Werke dennoch auf eine interessante Art und Weise.
Lucia Peduzzi-Bordoni hat sich ganz der Darstellung von Menschen gewidmet. Ihre mit feiner Pinselarbeit geschaffenen Portraits zeigen zwar ausnahmslos blicklose Gesichter, doch entsteht durch die wässrig aufgetragene Gouache eine dynamische Oberflächentextur, bei der Flächenmuster und Farbverläufe in der Ausrichtung der Pinselstriche aufgehen. Dünn und feingliedrig erscheinen die Gestalten auf ihren Gemälden - und oftmals verschwinden die Porträtierten nahezu vor den starken Farbmustern der Hintergründe, gehen in den Konturen der sie umgebenden Teppiche und Wandbehänge auf. Besonders interessant sind jene grossformatigen Bilder, auf denen die Künstlerin mehrere, in schlichten Strichen gehaltene Portraits (bis zu neun Stück!) dialogisch zueinander in Beziehung treten lässt.

Bei Michele Bordoni hingegen dominiert der dicke, kräftige Farbauftrag. Seine Impressionen aus südlichen Gefilden - mit Vorliebe das Tessin und Italien, aber ebenso Griechenland und Marokko - sind trotz der häufigen Stillleben-Motive von einer so beeindruckenden Lebendigkeit, dass man die drückende Nachmittagssonne über der ab abbildeten Szenerie förmlich auf die eigene Haut brennen fühlt. Die ausdrucksstarke Farbwahl sorgt für ein atmosphärisch dichtes, beinahe impressionistisches Chiaroscuro. Gebäude bilden den Löwenanteil der Sujets des Künstlers, und dank seiner forciert strukturauflösenden Pinselführung die Details abstrahiert und die Bilder erst aus einiger Entfernung betrachtet zu einer kompositorischen Einheit verschmelzen lässt, werden sogar Menschen, wo sie bei ihm auftauchen, zum unauflöslichen Teil des Ganzen. Hierin begegnet sich die Arbeitstechnik der beiden Geschwister, deren Werke noch bis zum Sonntag, 25. März zu sehen sind (Mittwoch-Freitag 17-20 Uhr, Samstag und Sonntag 11-17 Uhr). Die Künstler sind während der Öffnungs­zeiten anwesend.

 

Muttenzer Anzeiger      26.März 1999

Alltagssymbole auf farbintensiven Kunstwerken

Vielsagende Bilder im "Tenn 20"

pg. - Glücklich darf sich schätzen, wer als Maler oder sonstiger Künstler eine Ausstellung "Im Tenn 20" bei Vreni und Reinhold Meyer als Geschenk bekommt. Für den 1960 in Lugano geborenen Maler Michele Bordoni wurde diese Ehre als Geburtstagsgeschenk von Freunden Wirklichkeit, bei der Vernissage am letzten Samstag zeigte er sich begeistert von der Ambiance im "Begegnungszentrum" an der Hauptstrasse 20 in Muttenz. 37 Bilder hat Michele Bordoni mit nach Muttenz gebracht, auf den ersten Blick "stechen" die kräftigen Farben hervor, mit denen der Maler Symbole und Formen des Alltags herauszuheben versucht. In einigen Bildern sind diese Merkmale offensichtlich dargestellt, in andern wiederum entweder in Gegenständen oder im Ausdruck der abgebildeten Personen getarnt. Das tägliche Leben der Menschen im Büro, auf dem Arbeitsplatz hat Michele Bordoni gleichwohl auf der Leinwand eingefangen wie der Traum von einer Reise in den Süden. Der Maler experimentiert nicht mit seinen Bildern, er ist bestrebt, den bestimmenden Elementen Gestalt zu verleihen. Die Eindrücke des Künstlers von einer Reise nach Costa Rica sind im Werk "Panamericana", der weltberühmten Strasse durch Mittelamerika, eindrücklich festgelegt. Die nahe Osterzeit dokumentiert ausgezeichnet das 1994 entstandene Bild "Abendmahl", welches den Betrachter in eine tiefe Gedankenwelt zieht und ihn nicht so schnell wieder loslässt. Aber auch die auf den ersten Blick unverständliche Signaltafel inmitten einer Wen Gebirgswelt der Halbinsel Sinai regt zum Nachdenken an. Sie weist darauf hin, dass da irgendwo eine Gefahr lauert. Mit dem Bild des Basler Flohmarktes hat Michele Bordoni auch eine lokale Szene abgebildet Die meisten Bilder sind zum erstenmal an einer Ausstellung zu sehen.

 

e in italiano...

 

CORRIERE DEL TICINO       7 giugno 1993

Concorso nazionale di pittura

Michele Bordoni, di Breganzona, si è aggiudicato il Concorso nazionale di pittura allestito dalla galleria l'Atelier di Mendrisio. Premiati anche Ennio Maggini, di Aurigeno e, al terzo rango, Adolfo Venturini di Pregassona, nel corso della cerimonia di sabato sera in via Corso Bello, presenti il prof. Giuseppe Curonici e la prof.essa Mariangela Agliati-Ruggia, membri della giuria completata dal critico Mario Barzaghini. Il pubblico della mostra allestita all'Atelier ha pure dato vita ad un premio nel quale le maggiori preferenze sono andate a Tiziana Tassetto di Mendrisio e a Maria Di Michele-D'Orologio, di Coldrerio. I vincitori del Concorso nazionale esporranno in settembre all'Atelier, Bordoni in una mostra personale, Maggini e Venturini in una collettiva.

 

 

 Home

Biographie
Biografia

Presse Katalog
Catalogo
Ausstellungen
Mostre
Links